Neue Horizonte in der modernen Medizin
Biopharmazeutische Arzneimittel haben die moderne Medizin revolutioniert und stellen oftmals die einzige Therapieoption für lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen dar. Sie sind heute aus der Praxis nicht mehr wegzudenken. Beispiele für diese unverzichtbar gewordenen Arzneimittel sind rekombinante Insuline, Interferone oder Erythropoetine.
Dementsprechend steigt der Anteil von Biopharmazeutika am Arzneimittelmarkt ständig: Bis zum Jahr 2016 werden sieben der Top Ten Arzneimittel weltweit Biopharmazeutika sein; ca. ein Drittel der globalen pharmazeutischen Entwicklungs-Pipeline besteht bereits heute aus Biopharmazeutika1.
Doch die Behandlung mit Biopharmazeutika ist teuer: Die geschätzten Behandlungskosten pro Tag sind im Schnitt um das 22-fache höher als die Therapie mit herkömmlichen niedermolekularen Wirkstoffen2. Diese hohen Kosten drohen in Kombination mit dem rasch ansteigenden Anteil von Biopharmazeutika den Zugang von Patienten weltweit zu diesen modernen Arzneimitteln einzuschränken. Gesundheitssysteme stehen vor einer großen Herausforderung.
Die Lösung: Biosimilars
Bis zum Jahr 2016 werden Biopharmazeutika mit einem geschätzten weltweiten Umsatzvolumen von 63 Milliarden US Dollar patentfrei3. Diese Tatsache birgt viele Möglichkeiten für Biosimilars, den Nachfolgeprodukten von Biopharmazeutika nach deren Patentablauf. Bei vergleichbarer Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit bieten sie ein deutliches Einsparpotenzial und ermöglichen damit eine nachhaltige Versorgung der Patienten mit diesen modernen Arzneimitteln.
[1] Quelle: World Preview (2016), Evaluate Pharma (May 2010, third edition)
[2] Quelle: NY Times, März 2010
[3] Quelle: IMS Health 2007 & 2009, Evaluate Pharma, Analyse von Sandoz


